27. September 2013

Kopf und Kragen

Liebe Inkonsequenz, liebes Mitteilungsbedürfnis, liebe Unsicherheit...

vielen Dank, dass ihr mich immer wieder in Teufels Küche bringt. Mein Leben wäre auch wirklich furchtbar ereignislos und langweilig, wenn ich nicht immer wieder einem von euch dreien - oder im schlimmsten Fall gleich allen - nachgeben würde. Aber vielleicht sollte ich euch eher noch persönlicher und direkter ansprechen, schließlich will ich euch ja auch in vollem Maße gerecht werden. Also dann...

Beginnen wir also mal mit dir, liebe Unsicherheit.
Ja, zugegeben: Allzu oft lasse ich dich mittlerweile nicht mehr mitspielen in meinem Leben und vielleicht bist du ja deswegen ein bisschen beleidigt und hältst dich in den wenigen Ressorts, die ich dir gelassen habe, deshalb auch besonders hartnäckig. Ich kann nicht sagen, dass es mir besonders leidtut, dass wir nicht mehr so dicke "Freunde" sind wie noch zu Teenagerzeiten, aber damit dürftest du gerechnet haben. So ist der Lauf der Dinge. Aber so ganz hast du mich eben auch noch nicht verlassen und manchmal ist es wirklich schon albern, in welchen Augenblicken du meinst, dich aufspielen zu müssen. Sind wir doch mal ehrlich! Wie lächerlich ist es denn bitte, dass du mir noch heute bei Telefonaten dazwischenfunkst, die eine erwachsene Frau in meinem Alter doch nun wirklich nicht mehr ins Bockshorn jagen sollten? Ich kann mir vorstellen, wie komisch du das findest... aber so geht es doch nicht weiter!
Besonders charmant finde ich es übrigens auch, dass du dich wie ein kleiner schwarzer Schatten immer dann hinterrücks an mich heranschleichst, wenn ich gerade in einem Bereich neue Selbstsicherheit dazugewonnen habe, um diese sogleich wieder mit Zweifeln zu spicken und zu hinterfragen. Grandios.
Ich glaube, wenn ich dich endlich mal anständig kleingekriegt habe, wirst du mir nicht fehlen. Tut mir leid.

Ein bisschen ambivalenter stehe ich dagegen dir gegenüber, liebes Mitteilungsbedürfnis. Im Grunde kann ich deine Absichten und Beweggründe nämlich immer sehr gut verstehen. Ja, eigentlich verstehen wir uns sogar sehr, sehr gut. Du weißt, was ich denke, was ich fühle und meist auch, resultierend aus diesen beiden Aspekten, was ich will. Aber wir sind uns leider nicht immer einig darüber, wann der richtige Moment für dich gekommen ist, das was du weißt kundzutun. Es stimmt, meistens schätzt man unsere Offenheit und Ehrlichkeit... aber manchmal kommt sie auch einfach zu direkt oder zu früh. Ich wünschte, du würdest dich einfach öfter gedulden und etwas mit mir zusammen abwarten, bis ich mir etwas sicherer bin (an dieser Stelle noch mal "Danke" an die Unsicherheit, die olle Ziege...).
Oft haust du Kritik, Wünsche oder Bekenntnisse schneller raus, als mir lieb ist und ich kann sie nicht mehr zurücknehmen. Einmal gesagt, ist gesagt. Einmal geschrieben, ist geschrieben. Einmal abgeschickt, ist abgeschickt. Nicht, dass ich unbedingt inhaltlich etwas zurücknehmen möchte, von dem was du ausplauderst, aber der Zeitpunkt.. liebes Mitteilungsbedürfnis...der Zeitpunkt!

Tja...und nicht zuletzt bleibst da noch du, liebe Inkonsequenz. Dir hatte ich ja schon vor Jahren einen halben Roman gewidmet und ich muss leider sagen, dass ich dich immer noch nicht annähernd in den Griff bekommen habe. Alle halbwegs lästigen Aufgaben des Alltags sabotierst du immer noch regelmäßig und sorgst dafür, dass mein Gewicht immer ein bisschen zu hoch, meine Wäschekörbe immer ein bisschen zu voll und meine Wohnung immer ein bisschen zu unaufgeräumt sind.
Noch viel ärgerlicher finde ich allerdings deine Eigenschaft, mein guten Vorsätze in Punkto zwischenmenschliche Beziehungen ständig zu unterwandern. Glaub mir, ich denke mir eigentlich etwas dabei, wenn ich beschließe, mich erstmal nicht bei jemandem zu melden, um eine Reaktion abzuwarten oder demjenigen Zeit zu geben. Aber das scheint dich nicht besonders zu interessieren. Angestachelt von der Unsicherheit, der blöden Kuh, verbündest du dich dann auch prompt mit dem gutmeinenden Mitteilungsbedürfnis und schon bringt ihr drei mich dazu, mich um Kopf und Kragen zu reden.

Ja, ihr drei seid schon sehr spezielle Eigenschaften. Wir werden uns wohl auch in Zukunft irgendwie miteinander arrangieren müssen. Mal sehen, was das noch gibt...

24. September 2013

Ode an... [pp33]

...Papa


In seichter See und in brausenden Fluten
   Mein Felsen mit Blick bis zum Horizont,
      Der mich kilometerweit auf Schultern trug,
          Die niemals müde zu werden schienen!

Eine Stimme, mal donnernd, mal voller Musik,
   Die Hände ganz rauh, die Umarmungen sanft
     Und wissen, dass hinter dem ewigen Bart
         Tausend und eine Geschichte warten!

Die Liebe zur Musik, den Willen zum Gestalten,
   Zwei brauchbare Hände, die zupacken woll'n
      Und dieses Quäntchen Sturheit und Unbeugsamkeit,
         Nicht aufgeben können, das ist uns gemein!     

Die "beste Tochter" bleibt immer ein bisschen klein,
   Doch die Freiheit zu erfahren, die lässt du mir,
      Denn insgeheim ist doch die Ähnlichkeit groß
         Und nicht nur äußerlich bleib ich ein Papakind!


15. September 2013

atme [mix/tape]

In der Dämmerung sitzt du in diesem Raum. Allein. Aus der Ecke, aus der Stille der Schatten bewegt sich die Dunkelheit auf dich zu wie eine Wolke, die den Mond nach und nach verdeckt. Es gibt absolut kein Geräusch. Du bist dir dieser Stille absolut bewusst. Sie ist so berechenbar da wie die Sonne am Himmel oder die Tatsache, dass die Flügel einer Windmühle stillstehen, wenn kein Wind weht.
Du hast schon eine ganze Menge Leid gesehen, warst Zeuge, was das Leben alles anstellen kann mit einem. Spuren davon lassen sich in den Handabdrücken ablesen, die die Wände dieses Raumes zieren. Sie pflastern den Raum und erinnern dich, wie endlos die Zeit ist und wie endlos man sich darin verlieren kann. So wie du selbst dich auch schon darin verloren hast.
Du suchst angestrengt nach den Antworten auf Fragen, die du gerade erst gefunden hast. Ein ewiger Kreislauf. Was du findest, bringt dich nicht wirklich weiter, sondern verwirrt dich nur noch mehr. Allmählich scheinst du den Kontakt oder zumindest das Gefühl für den festen Boden unter deinen Füßen zu verlieren. 
Doch egal wie still es ist, vergiss darüber nicht zu atmen. Atme ein, atme aus. Dein ganzes Leben findet jetzt und hier statt, auch wenn das nicht der Ort ist, an dem du lange verweilen möchtest. Also warte nicht auf eine Gnadenfrist etwas zu ändern. Versuche nicht nur einfach deinen Kopf irgendwie über Wasser zu halten, sondern lebe.
In vollen Atemzügen.
In diesem Jetzt und Hier.
Atme ein.
Atme aus.

[songgeschichte zu "breathe" von Alexi Murdoch]

Link zum Song auf YT.

Mehr über mix/tape und andere Songgeschichten gibt's HIER.


14. September 2013

verrückte zeit [mix/tape]


Ich komme mir total blöd vor, aber ich weiß, das wird nicht lange anhalten. Ständig mache ich mir Gedanken, versuche zwischen den Zeilen zu lesen und zu vermuten, was du meinen könntest oder was du willst. Aber ich könnte auch ziemlich daneben liegen. So langsam müsstest du das ja schon von mir kennen oder? Diese ganze verrückte Zeit, die wir hinter uns haben... das kann einen echt fertig machen.
Zum Glück ist dieses Gefühl von Unzulänglichkeit etwas, was kommt und wieder geht. Ich habe mich so verändert in dieser Zeit und es ist so seltsam, dass das überhaupt keiner zu bemerken scheint. Du und ich, wir unterhalten uns zwar ständig über die unterschiedlichsten Sachen, aber wo das alles hinführen wird, dieser kleine Wahnsinn, den wir da durchleben, dieser Frage weichen wir immer geschickt aus.
Und du stehst jetzt da und siehst aus wie die Antwort auf alle meine Fragen. Und es kommt mir fast so vor, als ob du genau deswegen auch hier bist... weil du das bist, was ich brauche.
Meinst du, du kommst damit klar? Hast du mich vielleicht längst durchschaut, wie verloren und hoffnungslos ich bin, obwohl ich dir das nie erzählt habe?
Ich führe mich manchmal so blöd auf und das scheint überhaupt nicht besser zu werden. Trotzdem weiß ich, dass du trotz allem auf mich stehst. Auch wenn du manchmal abweisend oder unnahbar zu sein scheinst, wütend bist oder plötzlich deine Meinung änderst. Wer könnte dir das in dieser verrückten Zeit übel nehmen, es geht mir ja nicht anders.
Also, wie sieht's aus? Wirst du nur da rumstehen und abwarten, was ich tue oder hilfst du mir ein bisschen dabei, das voranzubringen zwischen uns? Ich weiß einfach nicht, wie ich weitermachen soll, damit das hier einen Schritt weiter geht. Ich könnte heulen, weil ich mich so hilflos fühle. Natürlich könnte ich wieder versuchen mein Leben allein zu leben, ich weiß, dass ich das kann. Ich kann stark sein. Aber ich will das momentan gar nicht.
Also, kann mir bitte mal einer erklären, warum ich mir so dumm vorkomme und warum ich dich so unbedingt bei mir wissen möchte?
Das ist echt eine verrückte Zeit, das hier mit dir.


[Songgeschichte zu "mad season" von Matchbox 20]
Link zum Song auf YT

13. September 2013

Passivititis

Pas│si│vi│ti│tis , die, - (Neologismus; med.)

Als schmerzhaft und lästig wie eine Entzündung empfundenes Gefühl der erzwungenen Untätigkeit, das sich zunächst in eine akute und eine chronische Passivititis untergliedern lässt.

1. Differenzierung
Entscheidend für die Unterscheidung der beiden Formen ist weniger die Symptomatik,auf die im anschließenden Abschnitt noch ausführlicher eingegangen wird, als die Dauer, in der diese empfunden wird.

a) Akute Passivititis entsteht meist durch spontan und unvorhersehbar einsetzende Umstände, die das aktuelle Zielvorhaben behindern bzw. sogar ganz unterbinden (z.B. Flug- oder Zugausfälle, spontane Absagen am Freitagabend). Zu einem anderen Zeitpunkt oder nach der meist kurzfristig durchführbaren Beseitigung der besagten Umstände, kann die Vision aber dennoch noch durchgesetzt werden und die Passivititis klingt ebenso schnell ab, wie sie aufgetreten ist.

b) Bei einer chronischen Passivititis wird die individuelle Vision oder der konkrete Wunsch des Tätigwerdens längerfristig oder sogar endgültig durch die äußeren Umstände in der Umsetzung sabotiert. Die auftretenden Symptome werden als zunehmend frustrierend empfunden und führen nicht selten zu besonders tückischen Verläufen wie Kurzschlusshandlungen oder Selbstsabotage. Da diese frustgesteuerten Reaktionen wiederum ihrerseits negative Rückwirkungen auf die auslösenden Umstände haben, ist eine Rezidiverkrankung der Passivititis wahrscheinlich.

2. Symptomatik
Typische erste Anzeichen für eine Passivititis sind die charakterlich individuell ausgeprägten Anzeichen von Ungeduld, wie z.B. Nägelkauen, Däumchendrehen, Auf-und-Abgehen oder Kugelschreiberklicken. Diese werden dann bei länger andauerndert Einschränkung durch die besagten Umstände intensiviert und durch auffallendere Störungen des Verhaltens, wie z.B. Selbstgespräche, wiederholtes Haareraufen oder betont genervte und enttäuscht klingende Missfallenslaute ergänzt.
Bei starken und ansonsten entschlussfreudigen Charakteren findet sich außerdem ein Hang zu energischen Kompromissfindungsversuchen, um die Umstände dahingehend zu beeinflussen, zumindest eine reduzierte Variante der angestrebten Vision doch noch verwirklichen zu können. Ziel ist es, damit dem Leidensdruck zu entkommen, der sich aus dem Gefühl der auferlegten Untätigkeit ergibt. Das mögliche Scheitern dieser Kompromisse vertieft das Frustrationsempfinden jedoch noch zusätzlich und die Passivititis kann einen chronischen Verlauf nehmen (s.o.).
In einer speziellen Form kann sich die Symptomatik auch aus einer anfänglich positiv empfundenen Untätigkeitsphase wie einem langen Urlaub (bei Schulpflichtigen und Lehrkräften auch am Ende der Sommerferien) oder einer nicht berufstätigen Phase entwickeln. In diesem Fall spricht man von einer sekundären Passivititis, die aufgrund der meist absehbaren zeitlichen Begrenzung selten einen chronischen Verlauf nimmt.


10. September 2013

s-inking in

like reverse-ink sinking up from below 
from the deepest subconscious 
to materialize on the surface 
of your brain and heart 
creeping into details 
until it's finally revealed 
you feel like you've opened your eyes for the first time 
not sure if you like what you see 
you're giving this thought a try 
testing it's taste with the tip of your tongue 
still not aware if it's sweet or sour 
where does this come from 
is there still more of it underneath 
you'll have to wait to let it sink in even more 
you have to be sure before you can accept it 
draining your thoughts 
being tattooed into your heart 



9. September 2013

antwortangst

wüsste gerne, was du glaubst.
bin perplex, als du erlaubst,
jede frage dich zu fragen.
frage ich mich, würd ich's wagen,
das zu fragen, was ich will.
will es tun, doch ich bleib still.
halte inne, frage mich,
ist das richtig, will ich dich?
was riskier ich, wenn ich's tu?
hör mir selbst beim denken zu.
frage mich, was du dann machst,
ob du ernst bleibst oder lachst?
und generell was du dann sagst,
ob du mich genauso magst?
vielleicht hast du die gleiche frage
und wartest drauf, dass ich es wage?
zögerst auch, hoffst oder bangst
und hast genauso antwortangst.

3. September 2013

.sollte.könnte.dürfte.wollte.möchte.müsste.

Es ist einer dieser Tage.
Oder viel besser gesagt, es sind einige Tage wie dieser, die eine Phase bilden. Eine Phase, in der man rekapituliert und Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft...ja, irgendwie das Leben an sich auseinandernimmt.
Was will man überhaupt vom Leben? Wo soll es hingehen und was soll darin geschehen?
Ich habe rückblickend das Gefühl, ich hätte schon so oft die Wünsche und Richtungen geändert und umgeworfen, aber vermutlich täuscht dieser Eindruck oder ist im Grunde gar nicht so dramatisch, wie es mir momentan erscheint.
Wie oft habe ich Menschen beneidet, die einen genauen Plan vom Leben haben oder zumindest zu haben scheinen? Es gibt sie da draußen, ich kenne einige von ihnen. Sie erwecken den Eindruck der Unerschütterlichkeit, der Unbeirrbarkeit. Was auch immer ihnen diese Selbstsicherheit gibt, mit der sie ihren Weg wie auf unsichtbaren Schienen verfolgen, deren Weichen nicht mal durch das schnöde Schicksal zu beeinflussen sind, ich habe das immer auf die ein oder andere Art bewundert. Natürlich verspürt man selbst auch immer wieder mal diese Gefühle der Bestätigung und Zuversicht. Dieses Urvertrauen in eine Idee, die einfach richtig sein muss. Aber doch bleiben das seltene Momente, denen man im Augenblick der nächsten Unsicherheit wieder nachtrauert.
Beneidenswert sind auch diejenigen, die genau das andere Extrem in völligem Einklang mit sich selbst leben. Diejenigen, die sich vom Leben treiben lassen wie ein Korken im Fluss. Immer oben auf, immer mit einer gehörigen Portion Optimismus ausgestattet, immer bereit, die Dinge so zu nehmen, wie sie kommen. Auch wenn sie nicht mit der gleichen Zielstrebigkeit und scheinbar planlos durchs Leben gehen, strahlen auch sie diese bewundernswerte Souveränität aus.
Aber beide Konzepte, und seien sie noch so attraktiv in dieser Phase, passen einfach nicht jedem. Sie sind wie zwei wunderschöne Paar Schuhe, die nur leider nicht in der eigenen Größe erhältlich sind.
Was also tun?
Wieder einmal Bestandsaufnahme machen, Wünsche und Richtungen noch einmal betrachten... Und vor allem bisherige Standpunkte auf ihre Gültigkeit hin überprüfen. Eines meiner Lieblingszitate dazu ist von Erich Kästner und der hat mal gesagt, man könne ruhig auf seinem Standpunkt stehen, man solle nur nicht darauf sitzen. Also nutze ich diese Phase des Umbruchs, Neubeginns - wie auch immer man es nennen will - und versuche genau darauf zu gucken, auf meine nicht so genauen Pläne vom Leben, die ich nie so durchziehen werde, wie die Planvollen. Sind die Entscheidungen noch immer richtig, ist es noch das was ich will?



Sollte ich nicht auch mal wieder versuchen, mich wie ein Korken treiben zu lassen?
Könnte ich mir nicht einen ganz anderen Plan vom Leben auch vorstellen?
Dürfte ich mir nicht mal erlauben, mich selbst in einem anderen Licht zu sehen?
Wollte ich nicht mal etwas anderes sein oder werden?
Möchte ich manche Dinge wirklich nicht oder habe ich nur Angst davor es zu versuchen oder zuzugeben?
Müsste ich es nicht mir zuliebe wenigstens einmal versuchen?



Konjunktiv II. Modalverben... der Teil in mir, der mal Deutschlehrerin war, kennt die grammatikalischen Zusammenhänge und die Auswirkungen dieser kleinen Wörter auf die Aussage des Satzes. Wunschdenken. Das große, aber nichtssagende Bla.
Aber wenn ich die Lehrerin jetzt zurücklasse und mich ganz allein als Wesen betrachte, das auf der Suche ist nach einem - nach dem richtigen Platz im Leben, dann sind diese Fragen berechtigt und eine Auseinandersetzung mit ihrer Beantwortung entscheidend. Also dann...

Ich sollte lasse mich mal wieder treiben lassen.
Ich kann stelle mir einen ganz anderen Plan vorstellen und ihn in die Tat umzusetzen, reizt mich mehr als alles andere.
Ich darf erlaube mir selbst alles erlauben. Nur für mich und vor mir selbst.
Ich will finde herausfinden, was ich wirklich will und ich will stehe dazu stehen.
Ich möchte schließe Dinge nicht mehr kategorisch ausschließen, die mein Leben bereichern können, sondern möchte lasse mich darauf einlassen, wenn es sich ergibt und richtig anfühlt.
Und ich muss dazu nur eins... an mich glauben.